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Tausend mal probiert ...

... auch wenn man es kaum glauben kann ...

Lieber Leser,

.... „und dann hat es Click gemacht“. Genau das waren die Worte einer jungen Führungskraft, mit der ich die nächsten Coaching-Termine verabreden wollte. Wie schön! Zumal ich einen Tag zuvor – Zufall? – von einem Geschäftsführer im O-Ton dieselben Worte gehört hatte. Und dabei hatte ich mit beiden nicht 1.000 mal gearbeitet, sondern nur einige, wenige Gespräche geführt. Zwei durchaus sehr unterschiedliche Menschen mit sehr unterschiedlichen Herausforderungen, denen es gelingt, mit genau diesen Herausforderungen anders umzugehen und sich so deutlich zu entlasten. Zwar hat die junge Führungskraft mittlerweile die Anzahl ihrer Überstunden erst teilweise reduziert. Der Unterschied nach dem Click: Sie verspürt dadurch keinen Druck mehr!

Was hat das mit dem Click also auf sich?

 

Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten und weiter ...
 Ein schöner Spruch, ob nun für Krönchen oder Krone genutzt, der aber keine Allzweckwaffe werden darf. Das tägliche Hamsterrad mit all unseren beruflichen wie privaten Anforderungen in einer immer schneller werdenden Umgebung braucht üblicherweise die komplette Kraft und Energie eines jeden. Und täglich kommen neue Aufgaben dazu. So wird das pure Reagieren und Abarbeiten häufig zur Normalität.

Signale wahrnehmen
Überlastung, Unzufriedenheit und Frust sind die Signale, die sich irgendwann und irgendwo Bahn brechen. Sei es die Überreaktion auf die Anfrage eines Kollegen, der überdimensionierte Ärger über die Leistung eines Mitarbeiters, der plötzliche Tränenausbruch angesichts einer zusätzlichen Aufgabe oder wie so oft das Frust-Ablassen beim Partner zu Hause – all das sind deutliche Signale für eine (wenn vielleicht auch nur kurzzeitige) Überlastung oder auch situationsabhängige Überforderung. Dabei lasse ich mal die Zeitgenossen außen vor, die cholerisch oder mit ähnlich unangenehmen Charaktereigenschaften gestraft sind. Diese Signale bewusst wahrzunehmen ist die Voraussetzung für den Click. Aber Krönchen richten und weitermachen wie immer wird in dieselbe Situation mit der einen oder anderen Abwandlung führen – aber sicher keine besseren Resultate bewirken.

Veränderung ist angesagt
Aus meiner langjährigen Erfahrung als Führungskraft und Business Coach weiß ich, das ist der schwierigste Schritt. Wirklich offen und bereit für eine Veränderung und vor allem auch deren Umsetzung zu sein. Das funktioniert immer dann besonders gut, wenn der „Schmerz“ groß genug ist – also die Überforderung sich in vielerlei Hinsicht Bahn bricht und möglicherweise auch an den Reaktionen der Umgebung bemerkbar macht. Ich empfehle Ihnen, den Schmerz nicht zu groß werden zu lassen. Denn in der Konsequenz ist neben dem eigentlichen Problem häufig auch einiges an Porzellan zerbrochen, das es zusätzlich wieder zu kitten gilt. 

Der Click
Um wirklich einen Click zu bewirken, genügen meist wenige Schritte. So stellt eine objektivierte Betrachtung der vielfältigen Anforderungen und Herausforderungen die Geschehnisse meist schon in ein anderes Licht. Auch der Blick auf das bereits Erreichte zeigt positive Wirkung. Und wandelt die bisherige pure Reaktion in Aktion. Dabei gibt es kein Patentrezept für jeden und alles.

Zwei Beispiele – Geht es Ihnen vielleicht auch so?
Doch zurück zu meinen beiden Gesprächspartnern vom Anfang der Geschichte: So war dem Click des gestandenen Managers mit der neuen Herausforderung als Geschäftsführer die Arbeit an der eigenen Rolle sowie die Analyse und auch das Erproben von komplett andersartigen Führungssituationen vorausgegangen. Denn seine Stabsmitarbeiter „ticken“ dann doch anders als die bisher von ihm geführten Fachexperten oder Teamleiter. Und als Geschäftsführer begegnen ihm zudem auch die früheren Kollegen anders. Was nicht heißt, dass alles neu erfunden werden muss. Nein, im Gegenteil, es muss sicher nur anders genutzt und eingesetzt werden. Die junge Führungskraft mit den vielen Überstunden konnte nach ihrem Click „das Müssen entlassen“ und auch mal fünf gerade sein lassen. War wirklich alles so nötig und wichtig wie sie es eingeschätzt hatte und musste darum sofort von ihr erledigt werden – oder waren nicht einfach auch bestimmte Dinge zu akzeptieren, zu delegieren oder auch zu verschieben? Musste sie immer 120 % perfekt sein – oder tun es nicht manchmal auch 80 oder 90, maximal aber 100 %? Die Perspektive auf die Dinge, ob veränderbar oder auch unveränderbar, machte bei ihr den deutlichen Unterschied und schaffte ihr den Raum für den nächsten Schritt: nämlich Mumm und Fähigkeit, ihre Erkenntnisse auch umzusetzen. So lande ich schlussendlich wieder beim Druck, den viele Führungskräfte verspüren. Nehmen Sie sich und Ihre Umgebung bewusst wahr und prüfen Sie, wie oft Sie aufstehen, Ihr Krönchen (oder Ihre Krone) richten und einfach weitermachen.
Wie sieht es mit dem erforderlichen Click bei Ihnen aus?

Ich wünsche Ihnen „den Click“!
Ihre Sabine Dietrich

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