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Nichts sehen, nichts hören und nichts sagen ...

... in Zeiten schneller Veränderung ein teures Vergnügen.


Also: Hinsehen, Zuhören & Reflektieren, Entscheiden & Ansagen machen.
Sonst jagt schnell jedes Jahr eine Management-Methode die nächste.

Hinsehen – und zwar genau.
Was steckt hinter einer neuen Methode, hinter einer Hype? Was soll und kann sie bewirken? Hilft eine neue Methode, um aktuelle Probleme zu lösen oder fitter für die Zukunft gerüstet zu sein?
Ein typisches Beispiel für Agieren mit geschlossenen Augen erlebe ich immer wieder - „Wir werden jetzt agil“, „Wir folgen jetzt den Prinzipien des Working out Loud“.

Beim genaueren Hinsehen wäre aufgefallen, wofür die Methodik entwickelt wurde und wofür nicht. Und was sie von den Akteuren an NEUEM verlangt.

Hinsehen bedeutet nicht, dass ich Nerd im Thema sein muss. Aber einen Über- und Einblick sollte ich schon haben. Kann ich persönlich mit zugehaltenen Augen übrigens auch nicht.

Zuhören und Reflektieren
Manchmal möchte ich mir ja die Ohren zuhalten, wenn wieder ein neues Buzzword die Runde macht. Aber wer kann sich das leisten? Innovationen und neue Lösungen sind heute wichtiger denn je. Also höre ich zu.

Dabei lasse ich mir nicht alles erzählen. Manchmal hilft schon die Frage: „Was hat der Überbringer einer Heilsbotschaft selbst davon?“ Cui bono?

„Sie müssen Ihre Mitarbeiter unbedingt zertifizieren lassen!“ sagt der Zertifizierer. Was das Unternehmen davon hat, wird nicht hinterfragt.

Zuhören heißt genauso, sich umhören. Was berichten andere, Kollegen, gern auch solche, die ihren eigenen Weg gewählt haben oder mit einer neuen Methode gescheitert sind? Bei der Reflexion finden sich schnell Lösungen oder eben die Bestätigung „Hey, diese Methode kann uns in Zukunft erfolgreicher machen.“


Entscheiden und Ansagen machen
Entscheidungen werden nicht leichter – in einem immer komplexeren und volatilen Umfeld. Schweigen und Kopf in den Sand hilft jedoch nicht. Selbst wenn meine Entscheidung vielleicht bald revidiert werden muss.

Ich habe das in meiner Praxis oft genug erlebt, in Unternehmen und als Beraterin. Klare Ansagen heißt für mich, die getroffene Entscheidung nachvollziehbar und transparent zu kommunizieren. Und wenn „es danebengeht“, spreche ich genauso offen darüber. Ist nicht immer leicht, aber nachhaltig.

Womit wir bei der Fehlerkultur „gelandet“ sind. Aber das ist schon ein neues Thema. Übrigens – im Projektmanagement wird die Prozentzahl gestoppter Projekte sogar als einer der Kennwerte für den Maturity Level genannt. Eine klare Ansage.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Hören, Sehen und Sprechen.
Ihre Sabine Dietrich

www.jedes-jahr-eine-neue-sau.de